P-Seminar Physik präsentiert neuen Lernzirkel

Bionik-Experimente mit Spaßfaktor

Die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen erleben in den letzten Schultagen einen ganztägigen Workshop zu ausgewählten Themen der Bionik

 

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In der 6. Klasse bietet der Lehrplan für Natur und Technik einen perfekten Anknüpfungspunkt für Bionik. Diesen nutzte das P-Seminar Bionik und zeigte Schülern und Schülerinnen dieser Jahrgangsstufe Phänomene aus der Natur, die in die Technik umgesetzt wurden.

Zu Beginn des Schuljahres besuchten wir, die Schülerinnen und Schüler des Seminars um Frau Lindner den Nürnberger Tiergarten, um Ideen für unser Projekt zu finden. Besonderen Wert legten wir dabei auf den Rundgang durch den Tiergarten, sowie eine  Führung durch die Ausstellung des „Bionicums“.

Dieser aus den Worten Biologie und Technik zusammengesetzte Begriff „Bionik“ beschreibt die Nutzung der Natur als Vorbild für technische Anwendungen. So werden einerseits Phänomene in der Natur entdeckt, die dann in die Technik übertragen werden, aber auch Lösungen für technische Probleme in der Natur gesucht.

Unser Team setzte sich das Ziel, jüngeren Mitschülern dieses Prinzip näherzubringen und erarbeitete dazu einen Workshop mit zehn spannenden Experimenten, der eine Klasse je für einen ganzen Schultag beschäftigte. Zu Beginn wurden die Sechsklässler in einem Kurzvortrag in das Thema eingeführt. Darauf brachten wir ihnen durch Experimente wie das Nachbauen des Fin-Ray-Effekts, einer „Roboterhand“, eines Flügelmodells u.a. die Praxis näher und gaben ihnen durch passend dazu gestaltete Plakate die Möglichkeit, sich genauer mit den Phänomenen zu beschäftigen. In einer „Bionik-Olympiade“ kam dabei auch der Spaß nicht zu kurz.

Außerdem verfolgte das Seminar auch einen nachhaltigen Zweck! Die Plakate und Experimente wurden so gestaltet, dass die Lehrer unserer Schule sie auch zukünftig im Unterricht verwenden können. Zu Beginn des neuen Schuljahres wollen wir dazu eine Präsentation des von uns entwickelten Materials für interessierte Lehrer anbieten.

Großzügige Sponsoren ermöglichten uns die Finanzierung des Projekts, andere unterstützen uns mit Sachspenden. Unser Zeitplan war sehr straff. Daher musste die Arbeit von Anfang an sehr gut organisiert werden. Ein eintägiges Projekt-Planungs-Seminar, geleitet von Herrn Prof. Dr. Egner, lieferte dazu die richtige Voraussetzung. Im Rahmen einer Exkursion ins Deutsche Museum München holten wir uns bei Herrn Prof. Dr. Paul Hix (Zentrum-Neue-Technologien) und Kurator Dr. Christian Sicker noch wertvolle Tipps zur Ausstellungsgestaltung.

Herzlichen Dank für all diese Unterstützung.