Prävention gegen Rechtsextremismus durch den Nürnberger Experten Stefan Malek

    Es war sehr aufschlussreich, was Stefan Malek, Kriminalhauptkommissar im Kommissariat 34 des Nürnberger Polizeipräsidiums, den Schülern der 9. Klassen zu erzählen hatte: Rechtsextremisten sind heute nicht mehr so leicht erkennbar wie noch die Skinheads vor 15 Jahren und verstecken sich in schwarzen Kapuzenshirts und Hoodies, tragen Turnschuhe und normale Frisuren. Doch sie akzeptieren weder unseren Staat noch unsere Demokratie und deshalb sind sie gefährlich. Als roter Faden zogen sich durch seine Präsentation die Fragen: Welche Ziele verfolgen die Rechtsextremen? Wie denken sie? Woran erkenne ich sie? Wie versuchen sie, mich zu ködern? Malek hielt aber keinen trockenen Vortrag, sondern ließ immer wieder auch die Schüler selbst zu Wort kommen. Wenn man sich einmal einer rechtsradikalen Gruppierung angeschlossen hat, ist es äußerst heikel wieder auszutreten. Stefan Malek sensibilisierte die Schüler auch durch einen bemerkenswerten Filmspot für die rechten Gefahren und übergab er ihnen die neue Broschüre „Nein zu Nazis und Co“ des bayerischen Innenministeriums.